Beschreibung der Kursstruktur
Der Kurs folgt in seinem Aufbau passgenau den Vorgaben des LehrplanPLUS für das Fach „Politik und Gesellschaft“ in der Jahrgangsstufe 9“ an den SWG-Gymnasien. Deshalb liefern die Lernbereiche, wie z. B. „Globalisierung verstehen und mitgestalten“, die Grundstruktur des Kurses.
Die Auftaktseite des Lernbereichs enthält immer dieselben Strukturelemente: Eine Wortwolke greift die zentralen (Fach-)Begriffe des Themas auf und ermöglicht für die Lernenden die Aktivierung des Vorwissens sowie die Entwicklung problemorientierter, leitender Fragestellungen. Daneben findet sich die Grundlegende Kompetenz, die in diesem Modul erworben werden soll, die aber durch den aufklappbaren LehrplanPLUS-Abschnitt ergänzt wird. Dort werden alle Inhalte und Kompetenzerwartungen des Lernbereichs im Einzelnen aufgeführt.
Der Kurs bietet den Lernenden eine zentrale zweistufige Lernhilfe in Form eines Glossars. Relevante Begriffe sind in den Texten blau unterlegt. Durch das Anklicken erhalten die Schülerinnen und Schülern eine knappe Begriffsdefinition in altersgerechter Sprache.
Der Erwerb und die Erprobung der Sozialwissenschaftlichen Methodenkompetenz werden durch einen eigenen Abschnitt zu diesem Thema unterstützt, der im gesamten Kurs durch zu den jeweiligen Aufgaben passenden Verlinkungen und zusätzlich direkt zugänglich ist. Wesentliche Methoden der Sozialwissenschaft, wie z. B. die Auswertung eines Diagramms, die Durchführung eines Interviews oder die Untersuchung einer Verfassung, werden im Überblick vorgestellt und mit hilfreichen Tipps für die Lernenden ergänzt. Exemplarisch wurde ein umfangreiches Methodentraining im Bereich „Diagramme auswerten“ verankert.
Jeder Lernbereich gliedert sich in 3-5 Module, in denen sich die Lernenden mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen, wie z. B. „Mitwirkungsmöglichkeiten Jugendlicher“ auseinandersetzen. Die Module folgen ebenfalls einem einheitlichen Aufbau, der auf der Modulauftaktseite deutlich wird: Neben der auf die Perspektive der Lernenden zugeschnittenen Kompetenzerwartungen bietet ein thematisch passendes Bild eine erste Einstiegsmöglichkeit in den zu behandelnden Themenkomplex. Die „Arbeitsaufträge und Aufgaben“ veranschaulichen, wie die Inhalte und Kompetenzerwartungen ganz konkret in der unterrichtlichen Praxis umgesetzt werden können und binden altersgerechte sowie ansprechende Materialien direkt oder als Verlinkung in den Lernprozess ein. Ergänzend wird Ihnen eine Vielzahl dieser Materialien im Bereich „Materialien zum Thema“ zur individuellen Nutzung bereitgestellt.
Abschließend fasst der Abschnitt „Wissen kompakt“ zentrale Inhalte des jeweiligen Moduls im Sinne einer Ergebnissicherung strukturiert zusammen. Im Bereich „Überprüfe, was du gelernt hast!“ wird den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, selbstgesteuert das erarbeitete Wissen zu kontrollieren und zu sichern.
In jedem Lernbereich wurde exemplarisch eine Lernaufgabe verankert, die sich – den fachspezifischen Kriterien für Lernaufgaben folgend – auf eine konkrete Kompetenzerwartung des LehrplanPLUS bezieht und deren Erwerb sichert. Der enge Bezug zur Lebenswelt der Lernenden und die gelenkte Problemorientierung ermöglichen ein selbstgesteuertes Lernen im Sinne der Kompetenzorientierung.
Ergänzend werden im Vorschlag für ein Projekt das erworbene Wissen und die Kompetenzerwartungen im Rahmen einer neuen komplexen Aufgabestellung angewendet. Im Abschnitt „Evaluation“ haben Sie die Möglichkeit, im Sinne der Qualitätssicherung das Lernverhalten oder den Kompetenzerwerb, das digitale Lernen, die Gestaltung Ihres Unterrichts oder den mebis-Kurs durch die Lerngruppe bewerten zu lassen. Dafür stehen Ihnen standardisierte Abstimmungsverfahren, die Erstellung eines individuellen Evaluationsbogens oder die Diskussion in einem Forum zur Verfügung.