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Schülerfeedback

Icon Schülerfeedback
© istock.com/drogatnev (bearbeitet)

Allgemeine Beschreibung

„Wenn Lehrer danach fragen, oder zumindest offen sind für Feedback von Schülern über das, was sie wissen, was sie verstehen, wo sie Fehler machen, wann sie etwas missverstehen, wann sie nicht interessiert sind – dann können Lehren und Lernen aufeinander abgestimmt werden und wirkungsvoll sein. Feedback an Lehrer hilft, Lernen sichtbar zu machen.“

Die Aktivität Schüler-Feedback erlaubt es Lehrkräften, Individualfeedback von Schülern einzuholen und die Ergebnisse mit einer Selbsteinschätzung zu vergleichen. Sie können sowohl eigene Fragebögen erstellen als auch eine der Vorlagen einbinden. Die Durchführung und die Auswertung des Schülerfeedbacks gestalten sich innerhalb von mebis arbeitsökonomisch und effektiv. Befragungen können wiederholt und ihre Ergebnisse verglichen werden, um eine zeitliche Entwicklung darzustellen.

Feedback, das mit Hilfe der Aktivität „Schüler-Feedback” eingeholt wird, ist immer anonym. Die Zuordnung von abgegebenen Fragebögen zu Schülerinnen und Schülern ist für die Lehrkraft nicht möglich, es kann außerdem keine Abschlussverfolgung aktiviert werden. Auch in der Datenbank der Schüler-Feedback-Aktivität werden die Namen der Schülerinnen und Schüler nicht gespeichert, wenn sie die Befragung abschließen.

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Mehr zum Thema

Im Leitfaden zum „Modellprojekt Schüler-Feedback in der zweiten Phase der Lehrerausbildung“ werden die theoretischen und konzeptionellen Grundlagen des Vorhabens erläutert. Unterlagen und Handreichungen zum Modellprojekt finden Sie auf der Webseite des ISB.

Fortbildungsangebot

Didaktische Einsatzszenarien

Schüler-Feedback lässt sich in vielfältiger Form zur Weiterentwicklung aber auch zur Gestaltung Ihres Unterrichts einsetzen.

In der Regel holt die Lehrperson Schüler-Feedback am Ende einer thematischen Lerneinheit oder eines bestimmten unterrichtlichen Zeitraums ein. Es beinhaltet dann einen Rückblick und die Reflexion über vergangenen Unterricht. Letztlich werden daraus Konsequenzen für die Zukunft abgeleitet. Die Grundlage des Feedbacks bildet dabei der vergangene, erlebte, konkrete Unterricht und dessen subjektive Wahrnehmung von Seiten der Schülerinnen und Schüler. Wenn der Feedbackgegenstand eine zeitlich definierte Unterrichtseinheit ist, z.B. ein Klassenprojekt oder eine längere Gruppenarbeit, ist der Gegenstand des Feedbacks zugleich zeitlich begrenzt. Im anderen Fall muss der Zeitraum, auf den sich die Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler beziehen soll, vorgegeben werden: eine Unterrichtsstunde, ein Unterrichtstag, eine Woche, ein Zeitraum zwischen zwei Ferien oder einem Schulhalbjahr. Wird ein allgemeines Feedback zum Unterricht erhoben, ist sehr empfehlenswert, einen schmalen Zeitausschnitt zu wählen, um die Wirksamkeit zu erhöhen. Aus diesem rückblickenden Feedback kann die Lehrkraft den größten Nutzen für ihr unterrichtliches Handeln bzw. ihre professionelle Weiterentwicklung ziehen. Bei diesem Einsatz des Feedbacks kommt dem Auswertungsgespräch große Bedeutung zu.

Des Weiteren kann Schülerfeedback auch am Beginn von Unterrichtseinheiten mit Blickrichtung nach vorne eingesetzt werden. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Ist-Stand, der im Wesentlichen aus zuvor erlebtem Unterricht resultiert. Die eingeholten Informationen zeigen der Lehrperson, wo sie ansetzen kann, und helfen ihr, den künftigen Unterricht von vornherein besser auf die Lerngruppe abzustimmen. Beispielsweise ist es am Beginn der Vorbereitungsphase auf Abschlussprüfungen wichtig, zu wissen, in welchen Bereichen die Schülerinnen und Schüler selbst noch Übungs- und Unterstützungsbedarf sehen und wo sie sich sicher fühlen. Neben Informationen zum Lernstand sind auch solche über Interessen und Vorlieben der Schülerinnen und Schüler aufschlussreich. Gerade in Fächern, in denen bei der Stoffdurchnahme thematisch und methodisch großer Spielraum besteht, kann so die Zusammenarbeit zwischen Lernenden und Lehrenden besser und damit fruchtbarer erfolgen.

Nicht zuletzt kann Feedback im Rahmen des Unterrichts erhoben werden, indem sich Schülerinnen und Schüler zu aktuellen Situationen im Lernprozess spontan äußern. Die Anonymität der Aktivität Schülerfeedback schafft hier einen sicheren Rahmen, so dass auch in der Diskussion zu schwierigen Themen freie und ungezwungene Äußerungen der Lernenden möglich sind. Das Thema wird durch die Lehrkraft vorgegeben. Teilnehmende sehen erst nach der eigenen Antwort die Beiträge der anderen.

Tipp

Das Schüler-Feedback ist eine Sonderform der Aktivität Feedback. Weitere Anregungen und Erklärungen können Sie dort finden!

teachSHARE

Der teachSHARE-Kurs „Schüler-Feedback mit mebis einholen” zeigt eine beispielhafte Anwendung.

Anlegen der Aktivität

Hier erfahren Sie, wie Sie die Aktivität „Schüler-Feedback” im Kurs anlegen und welche Einstellungen Sie vornehmen können!

Tipp

Öffnen Sie die Lernplattform in einem neuen Fenster und Verkleinern Sie das Fenster mit der Anleitung. So können Sie die Anleitung schrittweise mit nachvollziehen!

Feedbackbögen erstellen

Erfahren Sie, wie sie Ihr Schüler-Feedback mit Fragen füllen können. Erstellen Sie Fragen für Ihren Feedbackbogen oder nutzen Sie zahlreiche Vorlagen.

Tipp

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Tagebuch

Lernen Sie die Aktivität „Tagebuch” kennen und erfahren Sie, wie sie diese im Unterricht einsetzen.

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Mit der Aktivität Test steht Ihnen eine Vielzahl an Tests mit unterschiedlichen Fragetypen zur Verfügung, die Sie im Kurs als Lernkontrolle einsetzen können.

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