Störungsprävention
Präventive Maßnahmen für einen bewussten Umgang mit dem Ablenkungspotenzial digitaler Medien werden in die Unterrichtsplanung und -gestaltung integriert. Regeln in den Bereichen digitale Kommunikation, Arbeitsweise und Erreichbarkeit werden konsequent und angemessen umgesetzt.
Störungsprävention zeichnet sich insbesondere durch folgende Aspekte aus:
Klassen- und schulübergreifende Regeln zum Umgang mit mobilen Endgeräten sowie Richtlinien zur digitalen Kommunikation und Erreichbarkeit sind bekannt, im Alltag sichtbar und werden konsequent von der Lehrkraft eingefordert.
Die Lehrkraft ist während digitaler Arbeitsphasen präsent, klärt offene Fragen und achtet auf die Sichtbarkeit der Bildschirme.
Die Lehrkraft begleitet die Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler im digitalen Raum, um Probleme frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen ergreifen zu können.
In Phasen, die keine Nutzung digitaler Geräte vorsehen, ist klar geregelt, wo diese sich befinden, um das Ablenkungspotenzial zu minimieren.
Vorbereitung auf die veränderte Klassenführung
Um sich auf die veränderte Situation im Klassenzimmer vorzubereiten, ist es sinnvoll, die neuen Anforderungen durch die Arbeit mit den digitalen Endgeräten zu verstehen und Strategien für einen erfolgreichen Umgang damit zu entwickeln. Dazu helfen Ihnen folgende Fragestellungen:
Welche Regeln sind Ihnen wichtig und wie wollen Sie diese in Ihrem Unterricht umsetzen (z. B. Rituale bei der Formulierung von Arbeitsaufträgen, zu Stundenbeginn)?
Mit welchen Formen von Störungen rechne ich im Unterricht, und wie gehe ich gezielt damit um?
Dazu finden Sie hier Tipps von erfahrenen Lehrkräften:
Welche Regeln sind Ihnen wichtig und wie planen Sie diese in Ihrem Unterricht umzusetzen (z. B. Rituale bei der Formulierung von Arbeitsaufträgen, zu Stundenbeginn)?
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Beispiel aus anderer Schulart
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