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Schritt 3: Effektive Klassenführung in den Fokus rücken

Der Ausgangspunkt der Unterrichtsentwicklung sollte darin liegen, Lehrkräfte gezielt dabei zu unterstützen, ihre Klassenführung an die veränderten Bedingungen einer digitalen Ausstattung anzupassen. Ziel ist es, auf Grundlage der in den vorangehenden Kapiteln getroffenen Rahmenbedingungen ein Konzept zu entwickeln, das Lehrkräfte auf diese Aufgabe vorbereitet bzw. sie in dieser Aufgabe unterstützt. So wird einerseits die Voraussetzung geschaffen, das Thema Klassenführung systematisch in die schulinterne Fortbildungsplanung zu integrieren, und andererseits jeder Lehrkraft ermöglicht, ihre Klassenführung an die schulischen Gegebenheiten anzupassen. Idealerweise enthält die schulinterne Fortbildungsplanung auch kontinuierliche Bausteine zum Thema Klassenführung. Dazu stehen Ihnen folgende Materialien zur Verfügung.

Materialien zur Vorbereitung der Lehrkräfte und zur Reflexion der bestehenden Praxis

Die vorliegenden Materialien dienen als Grundlage eines Workshops zur Kassenführung mit Kollegien. Der Reflexionsbogen und die Checkliste können zur Vor- und Nachbearbeitung des Workshops verwendet werden.

  • REFLEXIONBOGEN GUTES BILD

  • Kartendeck Klassenführung

VERLINKUNG

Präsentationen für Lehrerkonferenzen und schulinterne Fortbildungen

Kollegialer Austausch und Feedback

Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und kollegiale Hospitation

Um sich mit der Technik im Klassenzimmer und den Geräten der Lernenden sicher zu fühlen, kann der kollegiale Austausch hilfreich sein. Die Lösungen anderer Lehrkräfte sind meist sofort und gewinnbringend umsetzbar. Regelmäßige Austauschformate und Unterstützungsangebote (z. B. Beratungssprechstunden) sowie systematisch durchgeführte kollegiale Hospitationen bieten einen Mehrwert in der Multiplikation und führen zu erhöhter Handlungssicherheit bei den Lehrkräften.

Absprachen über Interventionsmaßnahmen

Regelverstöße können auch bei einer souveränen Klassenführung auftreten. Deshalb ist es wichtig, innerhalb der Schulgemeinschaft Absprachen über Interventionsmaßnahmen zu treffen. Es kann hilfreich sein, einheitliche Maßnahmen-Kataloge an der Schule zu etablieren. Der Grad der Regulierung, den eine Schule anstrebt, hängt von unterschiedlichen Bedürfnissen und Gegebenheiten ab und sollte im Vorfeld gemeinsam festgelegt werden.

Schülerfeedback

Durch die Einbeziehung von Schülerfeedback können Lehrkräfte gezielt ihre Unterrichtspraktiken verbessern und eine lernförderliche Umgebung schaffen, die auf die Bedürfnisse der Lernenden abgestimmt ist.

Interne Evaluation

In BETSIE kann eine Befragung zum Ist-Stand im Bereich der Klassenführung und der erforderlichen pädagogischen Rahmenbedingungen aus bereits bestehenden, thematisch unterschiedlich ausgerichteten Bausteinen individuell zusammengestellt werden. Eigene Fragen können zusätzlich ergänzt werden.

  • DSDZ: Unterricht weiterentwickeln

  • DSDZ: Schule kooperativ gestalten

  • Unterrichtsqualität

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