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Weiterentwicklung der einzelnen Bausteine

Wie bleiben Medienkonzepte wirksam und aktuell? Der Beitrag zeigt, wie Mediencurriculum, Fortbildungsplanung und Ausstattungsplan systematisch weiterentwickelt und sinnvoll miteinander verzahnt werden können, um Medienbildung nachhaltig im Unterricht und in der Schulentwicklung zu verankern.

Aufbau des Medienkonzepts

Das Medienkonzept bildet die Grundlage für eine systematische Medienkompetenzförderung und fokussiert die Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung. Dementsprechend basiert das Medienkonzept auf den Bausteinen Mediencurriculum, Fortbildungsplan und Ausstattungsplan.

  • 1 Mediencurriculum

    Den Kern des Medienkonzeptes bildet das Mediencurriculum, in dem die unterrichtspraktische Umsetzung der gemeinsam erarbeiteten Schwerpunkte im Bereich der Medienbildung systematisiert und festgehalten ist.

  • 2 Fortbildungsplanung

    Aus dieser konkreten Umsetzung lassen sich bestimmte Kompetenzen ableiten, über die Lehrkräfte notwendigerweise verfügen sollten.

  • 3 Fortbildungsplanung

    Aus der Fortbildunsplanung ergibt sich der Bedarf an technischer Ausstattung bzw. an organisatorischen Strukturen zur Nutzung digitaler Medien.

Diese drei Bausteine leiten sich aus den allgemeinen konzeptionellen Überlegungen zur Umsetzung des Themas Medienbildung an der eigenen Schule ab und beruhen auf dem Kompetenzrahmen zur Medienbildung an bayerischen Schulen.

Eine enge Verzahnung der einzelnen Elemente ist daher ein wesentliches Kriterium eines guten Medienkonzepts. Zur nachhaltigen und erfolgreichen Arbeit mit dem Medienkonzept ist zudem eine kontinuierliche Überarbeitung und weitere Ausgestaltung der einzelnen Bausteine zu empfehlen.

Weiterentwicklung des Mediencurriculums

Das Mediencurriculum (MC) ist der zentrale Baustein jedes Medienkonzepts und orientiert sich am Kompetenzrahmen zur Medienbildung an bayerischen Schulen.

Das Mediencurriculum ist damit Grundlage einer nachhaltigen Medienentwicklung und spiegelt die systematisch und schrittweise erfolgte Kompetenzentwicklung.

Weiterentwicklung der Fortbildungsplanung

Ein effizienter Einsatz von digitalen Medien im Unterricht mit dem Ziel, die Unterrichtsqualität nachhaltig zu verbessern, setzt voraus, dass Lehrkräfte wissen, wie man sie handhabt und wie sie als Werkzeug gezielt zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen eingesetzt werden können.

Dementsprechend ist es notwendig, die entsprechenden Kompetenzen bedarfsgerecht zu vermitteln. Die Fortbildungsplanung einer Schule orientiert sich demnach an den im Mediencurriculum verorteten Themen und Inhalten.

Weiterentwicklung des Ausstattungsplans

Der Ausstattungsplan stellt neben dem Mediencurriculum und der Fortbildungsplanung die dritte tragende Säule des Medienkonzepts dar.

Die Nutzung digitaler Medien und Werkzeuge setzt voraus, dass diese zum geeigneten Zeitpunkt zur Verfügung stehen und funktionstüchtig sind. Zudem sollten die technisch-organisatorische Infrastruktur auf pädagogischen Bedürfnisse und Zielsetzungen abgestimmt sein.

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Ergänzende Maßnahmen

Zusätzlich zu den im Medienkonzept fest verankerten Säulen ist es im Zuge der Profilschärfung einer Schule in der Regel zielführend, weitere unterstützende Maßnahmen zur Medienkompetenzförderung zu ergreifen.

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