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Cybermobbing

Hier finden Sie Material, mit dem Sie Ihre Schülerinnen und Schüler befähigen können, Cybermobbing rechtzeitig zu erkennen, sie über strafrechtliche Konsequenzen zu informieren und ihnen richtige Handlungsoptionen im Umgang damit zu vermitteln.

Beim Cybermobbing oder Cyberbullying werden die Zielpersonen über Social-Media-Kanäle im Internet durch Text-, Bild- oder Videoinhalte verunglimpft, bloßgestellt, bedroht, gedemütigt oder durch permanente Belästigung bzw. durch Verbreitung von falschen Behauptungen gemobbt. Vorfälle, bei denen Jugendliche andere Personen zusammenschlagen oder zu sexuellen Handlungen zwingen, um sie mit dem Handy aufzunehmen und dies anschließend ins Internet zu stellen, gelten als besonders extreme Formen des Cybermobbings (Happy Slapping).

Cybermobbing-Attacken finden bevorzugt in sozialen Netzwerken (Communities), über Instant-Messaging-Dienste sowie auf Videoplattformen statt. Da in vielen Communities oftmals nahezu ganze Klassen vertreten sind, machen Gerüchte und kompromittierende Fotos zügig die Runde und werden zum Schulgespräch. Außerdem wird das Opfer rund um die Uhr von Anfeindungen, Verleumdungen und Bedrohungen verfolgt. Über die neuen Kommunikationsformen finden Angriffe auch nach Schulschluss kein Ende, es sei denn, man nutzt die digitalen Medien nicht. Einmal veröffentlichte Einträge werden zudem dauerhaft gespeichert und können somit beliebig oft kommuniziert werden. Selbst wenn Daten gelöscht werden, sind sie meist noch irgendwo abrufbar. Der Täter bzw. die Täterin zeigt sich seinem Opfer oftmals nicht direkt und handelt anonym.

Die durch Mobbing ausgelösten Folgen können schwerwiegend sein und sich auf die gesamte Persönlichkeit des Opfers auswirken. Psychosomatische Reaktionen sowie ernsthafte physische und psychische Schädigungen bis hin zum Suizid können die Folge von Mobbing sein.

Daher ergibt sich die Notwendigkeit, der ganzen Schulgemeinschaft und insbesondere den Schülerinnen und Schüler Erscheinungsformen und Auswirkungen von Mobbing aufzuzeigen und entsprechende Gegenstrategien zu vermitteln.

Ich im Netz II – Cyber-Mobbing in Social-Media-Angeboten thematisieren und vorbeugen

Art des Materials: Unterrichtskonzept

Jahrgangsstufe: 5-7

Dieses Modul des Medienführerscheins Bayern der Stiftung Medienpädagogik Bayern bietet Ihnen eine 90-minütige Unterrichtseinheit. In einer ersten Phase können Sie anhand eines kurzen Filmclips in das Thema einleiten. Anhand eines Arbeitsblattes können Sie dann die Nutzungsmotive von Social-Media-Angeboten thematisieren. Anschließend kann mit Hilfe eines Fallbeispiels die Aussagekraft der medialen Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken diskutiert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden dann anhand eines digitalen Lernmodules in die Praxis übertragen. Die Unterrichtseinheit beinhaltet zudem zwei digitale Elemente: Ein Netzwerk-Profil sowie den Film-Clip „Stop Cyber-Mobbing“.

Die zweite Unterrichtsphase wird mit dem Klicksafe-Spot „Stop Cyber-Mobbing!“ eingeleitet. Davon ausgehend können Sie die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler aufgreifen und eine Begriffsdefinition erarbeiten. Anschließend werden Verhaltenstipps für die Opfer von Cybermobbing gesammelt.

Materialien

Medienteilkompetenzen

3.4 Umgangsregeln, ethisch-moralische Prinzipien sowie Persönlichkeitsrechte bei digitaler Interaktion und Kooperation berücksichtigen
5.4 Potenziale und Risiken der Digitalisierung und des Mediengebrauchs für das Individuum und die Gesellschaft beurteilen

Voll daneben! – Cybermobbing

Art des Materials: Video

Jahrgangsstufe: 3-7

In dieser kurzen Videosequenz der Reihe Elli Online des Projekts „Planet Schule“ des Südwestrundfunks (SWR) macht die Protagonistin Elli Online Erfahrungen mit Cybermobbing.

Anhand des Fallbeispiels können Sie schülernah die Erscheinungsformen von Cybermobbing, deren Auswirkungen und Gegenmaßnahmen erarbeiten. Zur unterrichtlichen Bearbeitung stehen insgesamt fünf Arbeitsblätter zur Verfügung, die zur Vertiefung der Fachbegriffe, der Sammlung von Schülererfahrungen mit Mobbing und der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Filmszenen anregen.

Materialien

Medienteilkompetenzen

3.4 Umgangsregeln, ethisch-moralische Prinzipien sowie Persönlichkeitsrechte bei digitaler Interaktion und Kooperation berücksichtigen
5.4 Potenziale und Risiken der Digitalisierung und des Mediengebrauchs für das Individuum und die Gesellschaft beurteilen

Cybermobbing – Kein Spaß

Art des Materials: Interaktives Element

Jahrgangsstufe: 3-6

Dieses Lernmodul vom Internet-ABC können Schülerinnen und Schüler eigenständig bearbeiten. Das Eichhörnchen Flizzy führt begleitend durch die interaktiven Inhalte. Neben erläuternden Texten, die auch vorgelesen werden können, finden sich kurze Videosequenzen und H5P-Übungsformen, mit denen die gelernten Inhalte gefestigt und vertieft werden können.

Abschießend können sich die Schülerinnen und Schüler eigene Sprüche gegen Mobbing ausdenken und im Klassenzimmer aufhängen. Eine PDF-Vorlage wird dazu am Ende des Lernmoduls bereitgestellt.

Mit dem Lehrermodul können Sie einzelne Inhalte für die Bearbeitung auswählen oder ausschließen.

Materialien

Medienteilkompetenzen

3.4 Umgangsregeln, ethisch-moralische Prinzipien sowie Persönlichkeitsrechte bei digitaler Interaktion und Kooperation berücksichtigen
5.4 Potenziale und Risiken der Digitalisierung und des Mediengebrauchs für das Individuum und die Gesellschaft beurteilen

Cybermobbing – Was tun?

Art des Materials: Video, Unterrichtskonzept

Jahrgangsstufe: 5-10

In diesem halbstündigen Film des Projekts „Planet Schule“ des Südwestrundfunks (SWR), der auch in Einzelsequenzen vorliegt, werden die Protagonisten Megan und Joshi Opfer von Cybermobbing. Für die unterrichtliche Umsetzung steht Ihnen ein ausgearbeiteter Unterrichtsvorschlag zur Verfügung, der je nach Bearbeitungsintensität auf mehrere Unterrichtsstunden verteilt werden kann.

Als Einstieg werden zwei Doku-Comicfilme und ein Arbeitsblatt angeboten, die zur Auseinandersetzung im Umgang mit Mobbing durch die Filmfiguren, aber auch dem eigenen Verhalten in Mobbing-Situationen anregen. Anschließend erfolgt die Auseinandersetzung mit einem Experiment der im Film vorgestellten Medienscouts, die ein Mobbing-Szenario nachstellen. Dadurch lassen sich die Motive der Täter, Opfer und Mitläufer beleuchten. Um die Folgen von Cybermobbing zu thematisieren kann dann eine Gruppenarbeit durchgeführt werden, in der die Expertenmeinungen von Rechtsanwälten, Psychologen und Medienscouts in den Blick genommen werden. Die rechtlichen Aspekte von Cybermobbing können Sie anschließend anhand von Steckbriefen vertiefen. Zum Abschluss der Unterrichtseinheit können Sie von den Schülerinnen und Schülern einen eigenen 5-Punkte-Plan gegen Cybermobbing erarbeiten lassen.

Materialien

Medienteilkompetenzen

3.4 Umgangsregeln, ethisch-moralische Prinzipien sowie Persönlichkeitsrechte bei digitaler Interaktion und Kooperation berücksichtigen
5.4 Potenziale und Risiken der Digitalisierung und des Mediengebrauchs für das Individuum und die Gesellschaft beurteilen

Aktiv gegen Cyber-Mobbing

Art des Materials: Informationstext, Unterrichtskonzept

Jahrgangsstufe: 7-10

Diese umfangreiche Handreichung von SaferInternet.at bietet insgesamt zwölf Unterrichtsvorschläge, in denen einzelne thematische Aspekte von Cybermobbing aufgegriffen werden. Mit diesen Unterrichtseinheiten können Sie unter anderem den Begriff Cybermobbing und dessen Erscheinungsformen in den Fokus nehmen und Ihre Schülerinnen und Schüler zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit den Motiven der Opfer, Täter und Zuschauer anregen.

Die Unterrichtsvorschläge beinhalten Verweise auf verschiedene Medienarten (z. B. Filme) und begleitende Online-Materialien.

Bitte beachten Sie, dass sich die Materialien zu den gesetzlichen Bestimmungen auf das österreichische Strafrecht beziehen und ggf. an die deutsche Gesetzgebung angepasst werden müssen.

Materialien

Medienteilkompetenzen

3.4 Umgangsregeln, ethisch-moralische Prinzipien sowie Persönlichkeitsrechte bei digitaler Interaktion und Kooperation berücksichtigen
5.4 Potenziale und Risiken der Digitalisierung und des Mediengebrauchs für das Individuum und die Gesellschaft beurteilen

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