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Fachinformationsdienst zum Bereich Erziehungswissenschaften und Bildung
360-Grad-Videos werden oft als „Empathiemaschinen“ beschrieben, weil sie ein so genanntes „Eintauchen“ – Immersion – ermöglichen. Das Gehirn verarbeitet immersive Sinneseindrücke so, als ob man sich tatsächlich vor Ort befindet. Dies ist bei herkömmlichen Filmen, die auf Bildschirmen laufen, anders.
Das Bildungsprojekt „Eine DDR-Schulstunde: Das 360°-Video” nutzt die beschriebene immersive Wirkung, um Jugendliche in Schulen virtuell in den Schulalltag in der DDR-Diktatur zu versetzen. Im Video werden anhand von vier Szenen, typische Abläufe und Besonderheiten einer 9. Klasse einer DDR-Schule im Jahr 1981 aufgezeigt.
Die Unterrichtseinheit wendet sich an Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8-10 und der Oberstufe von allgemeinbildenden Schulen sowie von Berufsschulen.
Auf der Homepage des Projekts finden sich weitere Unterrichtsmaterialien, wie begleitende Arbeitsblätter, tiefgreifende Hintergrundinformationen und eine Handreichung für Lehrkräfte.
Das Bildungsprojekt wurde in Kooperation des Zeitbild Verlags mit dem Schulmuseum Leipzig erstellt und von der Bundesstiftung für die Aufarbeitung der DDR-Diktatur gefördert.
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