Was ist die KIM-Studie und welche Daten erhebt sie?
Die Studie erhebt repräsentative Basisdaten zur Mediennutzung von Kindern (6 bis 13 Jahren) in Deutschland. Es werden Daten zur Medienausstattung, zur Medienbeschäftigung in der Freizeit, zur Nutzung von Büchern, zur Internetnutzung, zum Fernsehen (mit Streamingdiensten), zur Nutzung von Apps und Plattformen, zum digitalen Spielen und zu Gefahren im Netz erhoben. Unterschieden wird dabei auch zwischen dem Medieneinsatz im Unterricht und zu Hause. Die Haupterzieherin bzw. der Haupterzieher wird zur Haltung im Bezug auf Medien in der Familie, zur Nutzungsdauer, zu Absprachen und Regeln befragt.
Dabei steht sowohl die Kontinuität einiger Ereignisse im Zentrum, als auch die Anpassung an neue Entwicklungen. Beispielsweise wird seit 1999 der Einfluss des Fernsehens auf die Freizeitgestaltung der Kinder dieser Altersgruppe untersucht. 1999 war „mit Freunden treffen“ die beliebteste Freizeitbeschäftigung, Fernsehen landete auf Platz 2. 2020 ist Fernsehen auf Platz 1 und die Nutzung von Streamingdiensten weit verbreitet.
Die Auswirkungen eines steigenden Medienbesitzes werden ebenso berücksichtigt wie sich wandelnde Probleme und Gefahren im Internet.