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Im Fokus: Die Kamerafunktion im Experiment

Experimentierphasen sind ein zentraler Bestandteil des MINT-Unterrichts. Um fachliche und methodische Kompetenzen der Schülerinnen und Schülerinnen zu fördern, bietet die Kamerafunktion vielfältige Möglichkeiten. So ist es zum einen möglich, Versuchsabläufe zu filmen, mündliche Arbeitsaufträge zu fixieren oder Experimentierergebnisse festzuhalten. Zum anderen können gezielt Bilder, Videos oder Audios von der Lehrkraft eingesetzt werden, um den Experimentierprozess zu unterstützen. Dieser Beitrag stellt Ihnen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Kamera anhand konkreter Unterrichtsbeispiele vor, die einen kompetenzorientierten MINT-Unterricht unterstützen. 

Innovative Formen der Dokumentation

Die Dokumentation des Unterrichtsgeschehen und ausgewählter Arbeitsprodukte hat folgende Vorteile: 

  • Die Vorgehensweise fördert Zusammenarbeit und schafft Kommunikationsanlässe. Sie dient dabei direkt oder indirekt dem Austausch von Ideen und Sichtweisen zum gemeinsamen Lernprodukt.

  • Die Methode schult einen exakten Versuchsaufbau und eine gründliche Dokumentation des Experiments, da die einzelnen Schritte und Ergebnisse möglichst genau wiedergegeben und sichtbar dargestellt werden müssen.

  • Zentrale wissenschaftliche Phänomene können dabei wiederholt betrachtet, Beobachtungsergebnisse präzisiert und veranschaulicht werden. 

  • Auch ein Rückgriff auf die besprochenen Phänomene zur Aktivierung der Lernenden in den folgenden Unterrichtsphasen und -stunden ist dadurch leichter möglich. 

  • Eingebunden in ein digitales Protokoll kann der Versuch so deutlich besser nachvollzogen werden.  

  • Zu schnelle oder zu langsame Vorgänge werden durch die digitale Ent- bzw. Beschleunigung für unsere Wahrnehmung zugänglich und für die Erklärung von wissenschaftlichen Phänomenen nutzbar.

  • Bilder und Videos vom Experiment können sowohl erstellt als auch direkt weiterbearbeitet werden. 

  • Mithilfe von Anwendungen kann diese Idee der multimedialen Dokumentation und Auswertung von Experimenten weiterentwickelt werden (siehe folgender Abschnitt). Zum Beispiel können einzelne Versuchsschritte fotografiert und durch eine Beschreibung der jeweiligen Handlung – schriftlich oder als Audioaufnahme – ergänzt werden. 

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