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Tipps zu einer durchgängigen Beschäftigung mit Unterrichtsinhalten

Tipp

Bereiten Sie Ihren Unterricht konsequent mit differenzierten und individuellen Inhalten vor.

  • „Alle Stundeninhalte sind für die Schülerinnen und Schüler strukturiert in der mebis Lernplattform aufbereitet. Arbeitsaufträge werden persönlich adressiert gestellt. Je nachdem, wie die interaktiven H5P-Übungen bearbeitet werden, schalten sich andere Übungsinhalte frei.“

  • Die 1-1 Ausstattung erlaubt es mir, meinen Unterricht einfacher zu differenzieren und zu individualisieren. Durch das Bereitstellen von Lernmaterialien in Lernpfäden kommt es automatisch zu einer Differenzierung durch die Lerngeschwindigkeit der Schülerinnen und Schüler. Zudem ist das Bereitstellen von weiterführenden oder vereinfachten Aufgaben einfacher möglich. [Bild]

  • Digitale Medien erlauben es mir, den Schülerinnen und Schülern verschiedene Zugänge zu Lerninhalten zu bieten. So ist es möglich klassisch mit Texten zu arbeiten, die Nutzung von Video- oder Audiodateien sowie anderen Visualisierungen stellt aber kein Hindernis mehr da.

  • Dank der 1:1-Ausstattung kann ich die Schülerinnen und Schüler gezielt und individuell fördern. Arbeitsaufträge teile ich differenziert zu, sodass jeder genau die Aufgaben erhält, die dem aktuellen Lernstand entsprechen. So ist sichergestellt, dass alle durchgängig und auf ihrem eigenen Niveau mit den Unterrichtsinhalten beschäftigt sind.

  • Ich nutze eine digitale Lernplattform, um den Unterrichtsverlauf für die Schülerinnen und Schüler transparent zu machen. In jeder Stunde wissen sie genau, welche Aufgaben sie zu welchem Zeitpunkt bearbeiten sollen. Durch integrierte Abgabefristen und automatisierte Feedbackfunktionen können sie kontinuierlich an Ihren Aufgaben arbeiten, ohne auf die nächste Lehrkraftanweisung warten zu müssen.

Tipp

Nutzen Sie die Möglichkeit digitaler Medien zur Visualisierung von Arbeitsaufträgen

  • „In der mebis Lernplattform sind alle Arbeitsanweisungen personalisiert gestellt. Somit habe ich sehr wenig Leerlauf in meiner Stunde, weil alle immer wissen, was sie zu tun haben. Ich habe viel Zeit mich im Klassenraum zu bewegen und mich um meine Schülerinnen und Schüler zu kümmern.“

  • Ich nutze interaktive Präsentationen, um Arbeitsaufträge visuell ansprechend darzustellen. Durch Symbole, Farben und klare Strukturen erkennen die Schülerinnen und Schüler auf einen Blick, was zu tun ist. Zudem kann ich wichtige Schritte oder Zusatzinformationen direkt live ergänzen, sodass alle jederzeit den Überblick behalten.

  • Durch den Einsatz von Lernvideos, interaktiven Grafiken und Schritt-für-Schritt-Anleitungen in digitalen Notizbüchern erleichtere ich den Schülerinnen und Schülern das Verständnis von Aufgabenstellungen. Besonders komplexe Arbeitsaufträge werden durch Screenshots oder Bildschirmaufnahmen veranschaulicht, sodass jeder individuell im eigenen Tempo nachverfolgen kann, was zu tun ist.“

Tipp

Berücksichtigen Sie technische Hürden in Ihrer Unterrichtsplanung!

  • Bei meiner Unterrichtsplanung hat sich als wichtig herausgestellt, neue technische Abläufe immer selbst auszuprobieren. So kann ich frühzeitig Stolpersteine erkennen, vermeiden oder meine Schülerinnen und Schüler darauf hinweisen. Im Unterricht kann ich so viel Zeit sparen und einen flüssigen Unterrichtsablauf sicherstellen.

  • In unseren Klassen, die mit der 1:1-Ausstattung starten hängen in jedem Klassenzimmer Plakate, welche zeigen, welche Anwendungen in der Klasse schon eingeführt wurden. So kann ich in meiner Planung schnell sehen, auf welches Vorwissen ich zurückgreifen kann. Führe ich ein Tool neu ein, ergänze ich die Liste. So behält man zwischen IT-Unterricht, Medienscouts und andere Lehrkräfte, die alle Inhalte einführen, den Überblick.

  • „Das Medienteam der Schule hat eine analoge Passwortliste erstellt, wo alle schulischen Zugangsdaten eingetragen werden; dort sind auch die Lehrkräfte vermerkt, die die Zugänge verwalten. Diese Liste ist zur Aufbewahrung zu Hause. Die Zugangsdaten sind am Gerät in einem einheitlichen Passwortmanager verwaltet, sodass durch Anmeldungen annähernd keine Unterrichtszeit mehr verloren geht.“

  • Für viele digitale Unterrichtseinheiten habe ich einen Plan B: Falls eine App oder ein Online-Tool nicht funktioniert, habe ich eine alternative Methode parat – sei es eine andere Anwendung oder eine analoge Variante. So stelle ich sicher, dass technische Probleme nicht den Unterrichtsfluss stören und alle Schülerinnen und Schüler weiterarbeiten können.

  • Um technische Hürden zu minimieren, beginne ich neue digitale Methoden mit einer kurzen, gemeinsamen Einführung. So stelle ich sicher, dass alle Schülerinnen und Schüler die Anwendung verstehen, bevor sie eigenständig arbeiten.

  • Bei uns an der Schule gibt es eine Technik-Sprechstunde, in der Medienscouts gemeinsam mit Lehrkräften in den Pausen weiterhelfen, sodass technische Schwierigkeiten nicht zum Hindernis für den Lernfortschritt in Unterrichtsstunden werden.

Tipp

Übertragen Sie Verantwortung!

Digitale Endgeräte verändern den Unterricht in der Schule. Lernprozesse werden mehr in die Hand der Lernenden gelegt, sodass sie sowohl während der Unterrichtszeit als auch darüber hinaus eigenständig (weiter) arbeiten können. Vertrauen Sie hier Ihren Schülerinnen und Schülern, übertragen Sie Verantwortung, geben Sie ihnen aber auch regelmäßig zu ihrem Verhalten Feedback.

  • „Es ist mir wichtig, Schülerinnen und Schülern Verantwortung im digitalen Raum, Umgangsformen in sozialen Medien und selbstgesteuertes Lernen mit digitalen Medien nahezulegen. Dazu gebe ich regelmäßig in der Klassenleiterstunde Feedback in Bezug auf Arbeitshaltung und der Einhaltung der Regeln. Je zuverlässiger sich die Klasse verhält, desto mehr Freiräume ermöglichen wir ihr.”

  • „Wir haben ein Stickersystem eingeführt, nach dem sich die Schülerinnen und Schüler Lernorte außerhalb des Klassenzimmers suchen können, damit sie konzentriert und zielgerichtet arbeiten können. Hier ist ein hohes Maß an Vertrauen und Eigenverantwortlichkeit vorausgesetzt. Um Lernenden regelmäßig Feedback zu Ihrem Arbeitsverhalten und sozialem Umgang auch im digitalen Raum zu geben, nutze ich Teile meiner Unterrichtsstunden für einen Austausch. Hier werden bei gutem Verhalten auch bessere Berechtigungen vergeben oder bei Verstößen wieder entzogen.”

  • Ich ermutige die Schülerinnen und Schüler, Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen, indem ich ihnen klare Ziele setze und sie aktiv in den Entscheidungsprozess einbeziehe. Beispielsweise dürfen sie selbst entscheiden, wann und wie sie ihre digitalen Geräte einsetzen, solange sie die vereinbarten Regeln einhalten. Diese Eigenverantwortung fördert nicht nur ihr Selbstbewusstsein, sondern auch ihre Fähigkeit, ihre Lernumgebung selbst zu gestalten.

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